Bündnis 90/Die Grünen Korbach
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Chronik: Berichte der Korbacher Grünen aus 2011

Kommunalwahljahr 2011

Das wichtigste in Kürze:

  • Unser Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 27.03.2011
  • 17,3 % für die Grünen in Korbach. Detailierte Ergebnisse weiter unten.
  • Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Korbach vereinbaren für die Wahlperiode bis 31.03.2016 eine politische Zusammenarbeit mit dem Ziel der Verwirklichung gemeinsamer politischer Vorstellungen.
    2011-vereinbarung-spd-gruene-korbach (PDF)
  • Die Listenaufstellung siehe ganz unten auf dieser Seite.

2011-11-30 Presseerklärung zum Haushalt von SPD und B90/DIE GRÜNEN

Presseerklärung zum Haushalt von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Koalition aus SPD und Bündnis90/Die Grünen setzt gestalterische Akzente im
städtischen Haushalt
Auch wenn sich die Rahmendaten des Haushalts der Stadt Korbach etwas verbessert haben, so ist dennoch auf Jahre hinaus mit einem Defizit sowie sehr engen Handlungsspielräumen zu rechnen. Dies darf nach Ansicht der Stadtverordnetenfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen kein Anlass sein, das gestalterische Handeln einzustellen. „Wir sind von den Wählerinnen und Wählern im Frühjahr mit einer Mehrheit ausgestattet worden, um unsere Stadt auch in schwierigen Zeiten voranzubringen und diesem Auftrag werden wir gerecht werden“, betonte SPDFraktionschef Martin Dörflinger.

Ähnlich sieht das auch Daniel May von der Fraktion der Grünen. „Durch Pflichtausgaben sind zwar große Teile der Haushaltsmittel gebunden, aber es gibt bei genauer Betrachtung immer noch Spielräume, die man nutzen und mit denen man politische Akzente setzen kann“.

Beide Fraktionen haben sich in den vergangenen Tagen in Klausurtagungen mit dem Haushaltsentwurf der Stadt beschäftigt und im Anschluss daran eine Reihe eigener, aber auch gemeinsamer Anträge formuliert. Ein zentraler Punkt ist dabei die Zukunft der Kinderbetreuung. „Wir möchten den Weg frei machen in Richtung kostenfreie Kinderbetreuung in Korbach“, erläuterte Daniel May von den Grünen. SPD und GRÜNE wollen die Kindergärtenbeiträge zurückfahren, um in fünf Jahren das Ziel der Beitragsfreiheit zu erreichen. Jedoch habe man sich in Absprache mit dem Koalitionspartner SPD dazu entschlossen, vor einer konkreten Haushaltsänderung einen umfangreichen Fragenkatalog an den Magistrat vorzulegen, um dann im Laufe des Jahres auf einer breiten Informationsgrundlage handeln zu können.

Weitere gemeinsame Anträge der Koalitionsfraktionen beziehen sich u.a. auf bauliche Maßnahmen. So soll der Ansatz für verkehrsberuhigende Maßnahmen in Wohngebieten auf 20.000 Euro verdoppelt werden, um die Sicherheit der Anwohner, insbesondere von Kindern und älteren Mitbürgern zu erhöhen. Mit einem Sperrvermerk soll der Ansatz für die Rathaussanierung versehen werden, da noch keine Konzepte vorliegen und der Umfang des Sanierungsbedarfs noch nicht sicher feststeht. Die Entscheidung über eine Aufhebung des Sperrvermerks soll dann von der Stadtverordnetenversammlung getroffen werden.

Von 10.000 auf 50.000 Euro wollen SPD und Grüne den Ansatz für die „Nutzung regenerativer Energien“ erhöhen, um auf diese Weise die Umsetzung wirkungsvoller Ansätze in nennenswertem Umfang zu ermöglichen und ein Konzept zur Nutzung der Städtischen Liegenschaften zu entwickeln. Mit dem Geld soll der Magistrat eine Gesellschaft zur Förderung der erneuerbaren Energien gründen, an der sich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Einlagen beteiligen können sollen. „Wir haben von den Wählerinnen und Wählern den Auftrag bekommen, die Energiewende weg von der Atomkraft vor Ort umzusetzen. Die Stadt besitzt noch einige Dachflächen, die zur Energiegewinnung genutzt werden können. Dieses Potential wollen wir nutzen“  verdeutlicht Martin Dörflinger.

Finanziert werden können die Erhöhungen durch die Kürzung bzw. Streichung anderer Ansätze, etwa der für den Bürgerhaushalt veranschlagten Mittel, da sich in der betreffenden Informationsveranstaltung kaum Bedarf für eine solche Maßnahmen gezeigt habe. Auch die mit 320.000 Euro veranschlagte Haushaltsstelle für die Erhöhung der Kreis- und Schulumlage soll ersatzlos gestrichen werden, da der Landkreis bekundet hatte, 2012 auf eine Umlagenerhöhung zu verzichten. Weiterhin sollen bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 5% der vorgesehenen Aufwendungen gekürzt werden (ca. 450.000 Euro), da hier noch erhebliches Einsparpotenzial vorhanden ist.

Die SPD hat zudem einen eigenen Antrag gestellt, weitere 100.000 Euro in einer Verpflichtungsermächtigung für den Erwerb von Grundstücken bereitzustellen. „Wir wollen, dass es in Korbach auch künftig eine aktive Bodenvorratspolitik geben kann, denn zurzeit sind alle Bauplätze vergeben“, begründete Fraktionschef Martin Dörflinger die Initiative. Deshalb soll auch die Verpflichtungsermächtigung zum Vorstufenausbau an der „Holunderflosse“ durch einen regulären Haushaltsansatz ersetzt werden. Die Aufwendungen für Beratungsleistungen im Rahmen der Stadtentwicklung sollen mit einem Sperrvermerk versehen werden, da sie nach Auffassung von SPD und Grünen primär für die Erstellung eines Konzeptes zur Anbindung der Altstadt an die Fußgängerzone verwendet werden sollen. Die SPD möchte hier die Umsetzung der Zwei-Pole-Strategie in den Mittelpunkt stellen.

Beide Koalitionspartner zeigten sich überzeugt davon, dass sie die geringen gestalterischen Spielräume des städtischen Haushaltes optimal genutzt und gestalterische Akzente für eine positive Entwicklung der Kreisstadt gesetzt haben


WLZ vom 22.10.2011: Hessentag – „Heiß geliebt und kalt erwischt“

2011-10-22-hessentag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Stellungnahme der Grünen und der SPD zum Bebauungsplan Hauptbahnhofgelände

2011-09-15_bebauungsplan-bahnhof (PDF)


Grüne nennen Ziele für möglichen Hessentag

2011-09-02-pe-hessentag


WLZ vom 16.04.2011 – SPD und Grüne unterzeichnen Vereinbarung

2011-04-16-wlz-spd-gruene-vereinbarung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


WLZ vom 29.03.2011 – Nach dem Wahlsieg der Grünen

2011-03-29-kommunalwahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kommunalwahl am 27. März 2011

Ergebnisse für Korbach insgesamt:
wahl-2011SPD 34,71 %
CDU 26,92 %
Grüne 17,29 %
FW 12,44 %
FDP 6,70 %
Rep 1,95 %

Unser Ziel, bei der Kommunalwahl stark zu sein, damit mit uns eine möglichst nachhaltige Politik für die Stadt Korbach betrieben werden kann, haben wir dank Ihrer Stimme erreicht. Vielen Dank.

Hier nochmal unser Unser Wahlprogramm


WLZ vom 15.03.2011: Mahnwache – in unserem Sinne

2011-03-15-wlz-mahnwache

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


WLZ vom 23.02.2011: Die Ansprüche der „Kunden“ steigen

2011-02-23-altenheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Grüne kritisieren Klimaschutzbericht

Daniel May: „Müllverbrennung ist kein Klimaschutz!“

Die Grünen im Korbacher Stadtparlament kritisieren den Klimaschutzbericht des Korbacher Magistrats. „Die Müllverbrennung ist keine erneuerbare Energie. Daher kann man sie nicht als aktiven Klimaschutz verbuchen“, meint Daniel May, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Stadtparlament. „Das was in der Müllverbrennung vor allem brennt sind Kunststoffe und die sind bekanntermaßen aus Erdöl hergestellt. Und das ist keine erneuerbare Energiequelle“, argumentiert der Grünen Politiker. Im Übrigen ersetze die Müllverbrennung Erdgas, das bei der Verbrennung weniger CO2 freisetze.

Im Übrigen zeuge es auch von wenig Sensibilität die Müllverbrennungsanlage als Teil eines Umweltschutzkonzeptes anzupreisen, meint Daniel May. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben mich angesprochen. Sie verstehen zurecht nicht, dass die Stadtverwaltung eine Anlage, die wegen ihres Schadstoffausstoßes so in der Kritik steht, als Umweltschutzmaßnahme dargestellt wird“, berichtet der Stadtverordnete.

Dass die Stadt einen Klimaschutzbericht vorgelegt hat, wird von den GRÜNEN insgesamt aber eher positiv wahrgenommen. „Korbach ist nicht isoliert in der Welt und muss als Kommune aktiv Klimaschutz betreiben“, meint Daniel May. Der Bericht zeige, dass durch den Einsatz von Erneuerbaren Energien bereits der CO2-Ausstoß verringert werden konnte, hinzu kommen Investitionen in die Wärmedämmung. „Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist ein Erfolg GRÜNER Politik auf Bundesebene.“

„Die erreichten Einsparungen sind zwar anzuerkennen, sind aber kein Grund sich auszuruhen“, meint May. Die GRÜNEN wollen erreichen, dass die Stadt ein eigenes Klimaschutzkonzept vorlegt und auf lange Sicht zur „Energieeffizienten Stadt“ werde. Die GRÜNEN führen in diesem Zusammenhang die Stadt Wolfhagen an, die es sich zum Ziel gemacht hat, bis 2015 im Stadtgebiet den benötigten Strom zu 100% aus Erneuerbaren Energien zu gewinnen. „Wir wollen, dass Korbach ebenso ehrgeizige Ziele setzt. Das schont das Klima und schafft Wertschöpfung in der Region“, unterstreicht Daniel May abschließend.


WLZ vom 12.02.2011: Vorstellung Wahlprogramm

2011-02-12-vorstellung-wahlprogramm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


WLZ am 04.02.2011: Baustellenbesichtigung – Grüne drängen auf Energiesparfenster

2011-02-04-hallenbad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


wahl-2011Listenaufstellung Kommunalwahl 2011

Wir wollen bei der Kommunalwahl stark sein, damit mit uns eine möglichst nachhaltige Politik für die Stadt Korbach betrieben werden kann.

Dazu gehört der mögliche Umbau des Rathauses, Probleme des  ÖPNV, der demographische Wandel, Gebühren und Beiträge, Wasserver-und Entsorgung sowie die Situation der Radwege. Weiterhin werden wir uns nach der Eröffnung des Hallenbades für einen Umbau des Freibades in ein Naturbad einsetzen.

Aber um all unsere Ziele durchsetzen zu können, bedarf es einer starken Fraktion. Dazu haben Sie mitgeholfen. Vielen Dank.

Name
geb. 
Wohnort Beruf
1. Heike Kramer  1960  Korbach  Pädagogische Fachkraft mit sonderpädagogischer Ausbildung
2. Daniel May  1981  Korbach  Mitglied im hessischen Landtag
3. Carolin Pape  1992  Korbach  Schülerin
4. Dr. Peter Koswig  1960  Korbach  Allgemeinmediziner
5. Werner Welsch  1949  Korbach  Förderschullehrer in der passiven Phase der Altersteilzeit
6. Friedrich Bachmann  1943  Goldhausen  Postbeamter i.R.
7. Doris Jauer  1954  Meineringhsn.  Unternehmerin
8. Bernd Kramer
 1958  Korbach  Dipl. Agrar Ing.
9. Alexander Krüger  1977  Korbach  Erzieher
10. Paul Hentschel  1991  Korbach  Schüler
11. Harald Rücker  1963  Korbach  techn. Angestellter
12. Peter Mangold  1952  Korbach  Dipl-Ing.
13. Konrad Maydorn  1945  Korbach  Energietechniker
14. Dhivya Theivendrarajah  1992  Korbach  Schülerin
15. Klaus Fieseler  1961  Korbach  Diplompädagoge
16. Dr. Manfred Dönitz  1943  Korbach  Arzt
17. Dr. Holger Pütz  1966  Korbach  Internist
18. Axel Döhring  1968  Korbach  kaufm. Angestellter
19. Mario Sauerland  1984  Korbach  Lehramtsreferendar
20. Janina Kurth  1987  Korbach  Sozialarbeiterin
21. Barbara Tatzopulos  1952  Korbach  Lehrerin
22. Martin Riessner  1961  Korbach  Schreiner
23. Anne Welsch-Stein  1954  Korbach  Kauffrau
24. Helmut Voß  1960  Lengefeld  Sozialarbeiter
25. Jens Schlömer  1973  Korbach  IT-Dienstleister
26. Steven Schöfer  1990  Meineringhsn.  Schüler/Student
27. Susanne Koswig  1964  Korbach  Lehrerin
28. Thomas Balzer  1966  Meineringhsn.  selbstständiger Gärtnermeister
29. Tobias Kenichi Werner  1978  Korbach  Angestellter
2011-03-17-kandidaten

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